Glossar

Begriffe aus der Schausteller-Branche

Amusements of America

Amusements of America ist einer der führenden Volksfest-Betreiber der Nation. Im Guinness-Buch der Rekorde soll er als der größte reisende Vergnügungspark der Welt eingetragen sein. Mit über 100 Fahrgeschäfte und Attraktionen. Es gibt  eine Auswahl an spektakulären Karussells z.B. das Giant Wheel, der  Wave Swinger, der Full Size Crazy Mouse Coaster, der Polar Express und vieles mehr.
Mit dem Kauf des Riesenrads von der Weltausstellung von 1939 wurde das Unternehmen vor siebzig Jahren gegründet. Es wird von den fünf Vivona-Brüder geleitet, die erfolgreich ihre Erfahrungen in das Amusements und unzählige Events eingebracht und immer noch einbringen. Die Reise- Route erstreckt sich über die Ostküste und den Mittleren Westen der Vereinigten Staaten von Miami nach New York, Ohio nach Tennessee und den Carolinas South.

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Automobil-Karussell

Als Automobil-Karussell wurde die Rundfahrgeschäfte um 1900 genannt, die anstelle der venezianischen Gondeln, mit automobilartigen Fahrgastgondeln ausgestattet waren. Anfangs erinnerten nur die Räder an ein Automobil.  Zu diesem Zeitpunkt waren die Karussells noch hauptsächlich für Erwachsene Fahrgäste gedacht. Erst in den 1920er Jahren baute Bothmann spezielle Karussells mit einfachen Automobilen für Kinder.

Balg

(Schausteller-Umgangssprache): Stoffliche Korbmarkise, die während der Fahrt über die Fahrgastgondeln des Karussells Raupe gestülpt wird. In den 1950/60er Jahren bei jungen Leuten sehr beliebt, weil die Dauer des geschlossenen Balgs während der Karussellfahrt oft für den ersten Kuss reichte. Das Aussehen einer kriechenden Raupe wurde namengebend für das Karussell Raupe.

Bänkelsänger

Bänkelsänger sind als Vorläufer der heutigen Medien zu bezeichnen. Sie wanderten bereits im Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert von Jahrmarkt zu Jahrmarkt und verkündeten singend die neuesten Nachrichten zum Zeitgeschehen. Sie sangen auch Balladen und Moritaten.
Sie stillten die Neugier und Sensationslust der Bevölkerung mit Schauergeschichten über Verbrechen, Familientragödien und sonstige Katastrophen. Dazu zeichneten Moritatenmaler Karikaturen und Werbetafeln und verkauften Druckschriften oder Bilderbögen zum Nach- und Vorlesen. Auch die ersten Bücher wurden auf den großen Jahrmärkten vertrieben.