Glossar

Begriffe aus der Schausteller-Branche

Laterna Magica

Die Laterna Magica, eine Art von  Zauberlaterne, die aus einem Gehäuse bestand, in dessen Inneren eine Lichtquelle durch einen Hohlspiegel an der Rückwand verstärkt, die Strahlen parallel nach vorne warf. An der Vorderseite wurde ein Rohr angebracht, in dem zwei konvexe Linsen senkrecht befestigt wurden. Hinter dem gemeinsamen Brennpunkt dieser beiden Linsen schob man das […]

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Lauf- und Belustigungsgeschäfte

Im Laufgeschäft bewegt sich der Besucher zu Fuß auf einem vorgeschriebenen Parcours durch die Anlage und trifft auf unterschiedliche Attraktionen wie Luftgebläse, Rollende Tonnen und andere Belustigungen.
Belustigungsgeschäfte dagegen sind Anlagen, in denen sich Personen zu ihrer und zur Belustigung anderer Personen betätigen können.
Als Laufgeschäft bezeichnete man schon am Ende des 19. Jahrhunderts das sogenannte Lachkabinett oder Lachhaus, indem sich die Personen vor ihren verformten und verzerrten Spiegelbildern amüsierten.
Zu den Belustigungsgeschäften gehört der Irrgarten. Er wird bereits  in den 1890er Jahren im Komet erwähnt. Das Aussehen ist nicht überliefert.

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© Dr. Margit Ramus

Lichtgitter

(Schausteller-Umgangssprache): Kunsthistorisch zu vergleichen mit den Archivolten. Die Lichtgitter als dekoratives Verbindungselement der umlaufenden Stützen eines Fahrgeschäftes.

Luftgebläse

Wird oft in die Fassaden der Belustigungsgeschäfte als Spaßfaktor im Boden des Parcours eingelassen. Beim Betreten eines Gitterrostes strömt von unten Luft nach oben. In den 1950er Jahren einer der Höhepunkte auf dem Volksfestplatz, wenn die Röcke der Damen in die Höhe flogen.