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Huss

Break Dance Grünberg. Foto 2003 © Heiko Schimanzik

Firmendaten HEINRICH WILHELM HUSS & Co KG Maschinenfabrik 1919-2006.

Die Maschinenfabrik Heinrich Wilhelm Huss & Co KG war 1919 in Bremen gegründet worden. Es wurden feinmechanische Maschinen, Einzelteile für den Schiffsbau sowie Tabaksortieranlagen hergestellt. Huss war ein

„[…] führender europäischer Unternehmer von umwelttechnischen Produkten wie Schalldämpfern, Abgasreinigungsanlagen, Katalysatoren für Schiffsmaschinen und Rußfiltern für Dieselmotoren.“ (KR 1 u. 2, 1999, S. 38)

Der Einstieg in den Bau von Schaustellergeschäften erfolgte eher zufällig aufgrund der Suche des Bremer Polizisten und Modellbauers Helmut Kastner nach einem Hersteller für seine Konstruktionspläne eines Flugkarussells.
Kastners Pläne wurden zunächst über den Schausteller Ernst Hartkopf von der italienischen Karussellbaufirma Spaggiari & Barbieri aus Reggio ausgeführt. Weil aber bereits während der Planung technische Schwierigkeiten nicht ganz behoben werden konnten, wandte sich Kastner 1969 an deutsche Hersteller. Er erhielt viele Absagen, so zum Beispiel von Kaspar Klaus, Anton Schwarzkopf, Alfred Weber. Nur die Firma Heinrich Mack war zum Bau des Karussells unter der Auflage bereit, dass Kastner während der Planungs- und Ausführungszeit im Werk anwesend war, was Kastner jedoch ablehnte. (Bonhoff, Swing Around. In: KR 3, 1997, S. 29-31) 

Schließlich wandte sich Kastner an die Maschinenfabrik Heinrich Wilhelm Huss in Bremen. Die Firma HUSS war völlig unerfahren im Bau von Karussells. Nach anfänglichem Zögern und dem Zureden seines Prokuristen Hans Koch willigte Heinrich Huss schließlich ein, nach den Plänen Kastners ein Karussell mit dem Namen Swing Around zu bauen.

„Die zugehörigen Pläne hatte der Erfinder zuvor nach einem freundschaftlichen Tipp des alten Herrn Robrahn vorsorglich patentieren lassen.“ (Bonhoff, Swing Around. In: KR 3, 1997, S. 29-31)

Noch während des „Bremer Freimarkts“ 1969 war das Interesse namhafter Schausteller geweckt. Michael Bonhoff schreibt:

„Das Rennen machte schließlich der Schausteller Heinrich Feldl aus München, der das Investitionsrisiko durch einen Platz auf dem Münchner Oktoberfest und ein mit dem Hersteller ausgehandeltes 2-jähriges Exklusivrecht im Inland überschaubar halten konnte.“ (Bonhoff, Swing Around. In: KR 3, 1997, S. 29-31)

Der Beginn einer neuen Karussellbau-Ära

Mit dem Erfolg des Karussells in München im Jahre 1970 begann ein neuer Zeitabschnitt im Karussellbau. Da zwei Jahre Gebietsschutz eingehalten werden mussten, wurde die zweite Anlage nach Schweden an Gunnar Manson geliefert. Erst 1972 erwarb Max Eberhard aus Hamburg die dritte Ausführung des Swing Arounds. Es wurden insgesamt elf Anlagen dieser Baureihe von HUSS gebaut. (Ruisinger, Huss Rides. In: KR 83, 2004, S. 55)

1973 stellte HUSS die erste Eigenentwicklung vor. Wiederum ein Flugkarussell mit dem Namen Troika oder Turbo Star, von dem insgesamt 29 Anlagen ins In- und Ausland verkauft wurden. Darunter waren auch stationäre Geschäfte für europäische und internationale Freizeitparks.
In Fachkreisen wurde berichtet, dass sich der Dortmunder Zeltverleiher Franz-Josef Koch in den kommenden Jahren die alleinige Abnahme von Huss-Karussells für den deutschen Markt vertraglich gesichert haben soll. Der Maler Harry Knorrn bestätigte in einem persönlichen Gespräch:

„Koch erteilte nach der Entwicklung eines neuen Bautypus den Auftrag an Huss für zehn bis zwanzig oder mehr Anlagen. Er verkaufte an interessierte Schausteller und vermittelte bei Bedarf die Finanzierung.“ (Knorrn 6/2004)

Nach Informationen vieler Schaustellerkollegen (Hans-Josef Schoeneseifen, Gustav Schneider u.a.) arbeitete Koch mit einem sogenannten Rückkaufsrecht, indem er dem jeweiligen Schausteller die Gelegenheit zur Rückgabe eines erworbenen Bautypus gegen die Übernahme einer neuen Huss-Konstruktion einräumte. Die Großaufträge von Koch gestatteten HUSS eine Expansion seiner Karussellfabrikation. (Knorrn 6/2004)

Gerhard Mack schrieb dazu 1998/4 einen Gastbeitrag in der Kirmes & Park Revue.
„Kritische Gedanken zu Entwicklungen im Schaustellerwesen von Gerhard Mack, Waldkirch“ nachzulesen unter: Gerhard Mack 1998

Die jahrzehntelang erfolgreich betriebenen, konservativen Geschäftsgebaren zwischen auftragenden Schaustellern und den altbewährten Herstellern wie z.B. die Firma Heinrich Mack waren überholt. Bis dato wurde eine Anzahlung bei Auftragserteilung eines neuen Schaustellergeschäftes, weitere Zahlungen während der Bauphase und die Restzahlung vor Abholung geleistet. Diese konservativen Bedingungen verloren für eine lange Zeit ihren Reiz.

Eine neue Philosophie bahnte sich ihren Weg…

Enterprise, UFO/Alpha, Enterprise 2

1975 überraschte die Firma HUSS mit einem technisch und optisch ausgereiften Nachbau des Looping-Karussells „Enterprise“, das Anton Schwarzkopf bereits 1972 konstruiert hatte. (Bonhoff, Looping-Karussells. In: KR 3, 1998, S.10)
Der eigentliche Pionier von Looping-Karussells, Erich Winter mit seinem Mondlift/Passat, sollte in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben.
HUSS baute 75 Anlagen der Baureihe Enterprise, vier vom Enterprise 2 und fünf vom UFO/Alpha. Die Firma HUSS vertrieb sie gemeinsam mit Koch in der ganzen Welt.

Ranger, Rainbow, Traumboot

Nach dem wenig erfolgreichen Tri Star (5 Anlagen) begann HUSS mit der Baureihe von großen Schaukeln. Ungefähr zeitgleich hatten die Firmen Zierer und Schwarzkopf diesen Bautyp vorgestellt. Laut Werksliste hat HUSS 87 Schaukeln, in der Branche Schiffe genannt, mit individuellen Namen und Dekorationsthemen, zum Beispiel das Piratenschiff, Alte Liebe u.a. ausgeliefert. Nach Angaben des Künstlers Harry Knorrn waren deren Dekorationen fast alle von ihm gemalt worden. (Knorrn 6/2004)
Es folgten weitere Geschäfte mit ähnlichem Bewegungsablauf: 1980 der Ranger (26), 1982 der Rainbow (41), 1982 das Traumboot (15), 1983 die Schaukel 1001 Nacht (15), 1984 das Traumschiff, 1994 die Frisbee (20) usw. 

Break Dance, Flipper

1985 gelang Huss als Weiterentwicklung des Erfolgskarussells Calypso von Heinrich Mack mit dem Break Dance alle konkurrierenden deutschen Karussellbaufirmen in der Konstruktion neuer Karusselltypen zu überflügeln. Insgesamt wurde der Break Dance 69 x gebaut.

Dem Break Dance folgten 1987 Flipper (73), 1992 Flic Flac (9), 1993 Mega Dance / Devil Rock / Rockn Roller (3), 1994 Speedy (5), 1998 Booster (3), 2005 Take-Off (8) u.a.

HUSS konstruierte eine Schwemme von Fahrgeschäften verschiedener Bauformen und Fahrerlebnissen, darunter waren: 1984 Condor/Ikarus, 1986 Discoround (6), 1987 Sky Tower, 1990 Top Spin, 1989 Magic/Circus Circus (15), und viele mehr. Einige sind bereits im Kulturgut Volksfest-Archiv eingestellt. Die Zahlen in Klammern beinhalten auch die stationären Anlagen für Freizeitparks.

HUSS und seine Chefkonstrukteur Böhme trieben die technische Weiterentwicklung voran. Sie perfektionierten die Dekorationen und Lichtinstallationen auf brillante Weise.

Dekorationen

Viele Karussells und andere Fahrgeschäfte wurden vom „Atelier für angewandte Werbung“ kurz afaw genannt ausgeführt. Der Inhaber des Ateliers in Stuhr bei Bremen, Klaus Hriesik, führte mit seinem Team Mitte der 1970er Jahre den ersten Auftrag für Schausteller aus. In einem persönlichen Gespräch im Jahre 2005 erklärte Klaus Hriesik der Verfasserin, dass afaw seit über 30 Jahren führend in der Gestaltung von Schaustellerdekorationen sei, quer durch alle Bauaufgaben.

Huss und Courtois

Ein besonderer Glücksfall für die Schaustellerbranche war die Begegnung zwischen Karl von Winterfeld und Jacques Courtois.
1980 kaufte der französische Schausteller De Fleur ein UFO von der Firma HUSS aus Bremen/Deutschland. De Fleur bestand darauf, dass Jacques Courtois die Dekoration seines Geschäftes malte. Dieser malte bereits viele Jahre Fassaden von Geschäften für französische Schausteller und war inzwischen in Frankreich bei den Schaustellern Kult geworden. Als es zur Begegnung von Jacques Courtois und Karl von Winterfeld aus dem Hause HUSS kam, entstand zwischen den beiden schnell „a very good friendly relation“, berichtete Frau Courtois. (Paris, 2019)

Karl von Winterfeld war von den Arbeiten des französischen Künstlers beeindruckt. Er bat Jacques Courtois nach Bremen zu kommen, um die Dekoration einiger Karussells zu malen. Für Courtois, der in Frankreich viel Arbeit hatte, kam ein Umzug nach Deutschland nicht in Frage, also schickte HUSS ihm die Panneaux der Rückwände mit einer deutschen Speditionsfirma und bei Abholung erhielt er neue.
Es entstanden länderübergreifende Gesamtkunstwerke deutscher Architektur von Schaustellergeschäften und deren französischen Dekorationen. Es wurden jedes Jahr 12 Aufträge ausgeführt und transportiert.

In dem kommenden Jahrzehnt malte Courtois die Fassaden unzähliger Fahrgeschäfte des Herstellers HUSS. Er selbst war nie in Deutschland gewesen und er hat die auftragenden Schausteller nie persönlich kennengelernt.
Nach wie vor wurden Dekorationen von Huss-Geschäften auch von afaw gemalt.

Bei unserem Gespräch erinnerte sich Jacques Courtois.
Er glaubte wenigstens 19 Break Dancer gemalt zu haben. Die einzige Vorgabe für seinen ersten Break Dance sei der Stil „Pop Art“ gewesen. Anders als bei den Aufträgen für französische Schausteller, die er neben den Arbeiten für HUSS weiter ausführte, gab es keine Gespräche zwischen Schausteller und Maler.
Er, Courtois, sei damals in eine Buchhandlung gegangen und habe alles über Pop Art gekauft, was er habe finden können. Ihm gefielen die Szenenfolge und den Farbverläufen der Pop Art-Künstler.

Für den ersten Auftrag fertigte Courtois drei Entwürfe und ließ wie gewünscht Szenen der Popkultur und amerikanische Skylines einfließen. Seine Entwürfe erinnerten in ihrer Form an Panoramen. Die Bildinhalte waren eine Zusammenstellung aus Elementen von Surrealismus, Pop Art und Street Art. Die einzelnen Szenen der Rückwandbemalung verschmolzen durch fließende Farbverläufe zu einer Einheit, wie es auch in der modernen Malerei bei James Rosenquist oder Neo Rauch zu sehen ist.
Karl von Winterfeld war begeistert — aber reduzierte unmittelbar auf zwei Entwürfe, die er bezahlen würde. Heiterkeit erfüllt Courtois bei der Erinnerung an diese Begegnung.

Es ist bekannt, dass HUSS meist fünf Geschäfte einer Serie produzierte. Courtois stand frei, Abwandlungen des abgesprochenen Entwurfs vorzunehmen. Sonderwünsche von Schaustellern für die Bemalung wurden einige Male von Winterfeld vorgetragen, waren aber eher die Ausnahme.
Anfangs beschäftigte Courtois 10 Mitarbeiter. Bald reduzierte er auf zwei junge Künstler, Michel Orlinsky und Gérald Aussiette, die beide seine hohen Ansprüche erfüllten.

Von 1983 bis 1993 sandte die Firma HUSS fortlaufend Dekorationselemente von Bremen nach Paris ins Atelier von Courtois.
Jacques Courtois malte mehr als 150 Schaustellergeschäfte für HUSS und andere Schausteller. Dazu gehörten Serien von Condor oder Ikarus, Break Dance, Flipper, Magic. Colorado oder Top Spin, den Mega Dance der später zum Flic Flac umgebaut wurde, sowie weitere Flic Flac’s

Courtois festi decor

1993, im Jahr seinen 60zigsten Geburtstages, setzte Courtois seinen Entschluss als „fairground artist“ in Rente zu gehen um. Er wollte endlich Zeit für die bildende Kunst haben.
Er übergab seinen Kundenstamm an seine Mitarbeiter Michel Orlinsky und Gérald Aussiette und vermietete ihnen sein Atelier. Die beiden waren von ihm in die „fairground art“ eingeführt worden und wussten welche Verantwortung sie übernehmen würden. Die neue Firma sollte zunächst Festi Decor genannt werden, aber weil der Name Courtois weit über die Grenzen Frankreichs bekannt war, war Courtois sofort damit einverstanden, dass seine Nachfolger seinen Namen ihrem Firmennamen hinzufügten. Übergangslos gingen die Aufträge von der Firma HUSS nun an das Atelier „Courtois Festi Decor“.

Gérald Aussiette arbeitet noch immer alleine unter dem Namen „Festi Decor“ für französische Schausteller. Er hat nie vergessen, dass er alles von Courtois gelernt hatte und ist dankbar, dass er dessen Namen in Verbindung mit Festi Decor benutzen durfte. Beide Künstler stehen noch miteinander in Kontakt.
Seit dem Ende der Firma Huss kamen keine Aufträge mehr aus Deutschland.

Fazit

In drei Jahrzehnten erlangte HUSS unter der Firmenbezeichnung „Huss-Riders“ internationalen Ruf für technisch innovative Schaustellerfahrgeschäfte und sonstige Freizeitanlagen.
Der Firma HUSS sind in diesen drei Jahrzehnten eine Entwicklung im Karussellbau zu verdanken, die explosiv und einzigartig gewesen ist. Es wurden Karussells und andere Fahrgeschäfte der Superlative in Technik und Dekoration geschaffen.

Trotzdem stellt sich die Frage, ob für die Schaustellerbranche eine weniger rasante Entwicklung, ein gemäßigter Verkauf und eine solide Finanzierung anzuraten gewesen wäre.

Die Firma HUSS vermarktete ihre Fahrgeschäfte auf ihre eigene Weise sehr erfolgreich. Irgendwann war jedoch der deutsche Markt gesättigt und die Nachfrage für transportable Objekte reduzierte sich.

Trotzdem traf die Nachricht, dass am 1. August 2006 vor dem Amtsgericht in Bremen die vorläufige Insolvenz beschlossen wurde, viele Schausteller und besonders viele Freunde der außergewöhnlichen Huss-Fahrgeschäfte, besonders hart.
In der „taz Nord“ heißt es am 3. August 2006:

„Drei Jahrzehnte beherrschte die Firma Huss die Karussellszene wie kaum ein anderer. Jetzt musste sie Insolvenz anmelden […] Über 750 Anlagen hat die Firma in alle Welt verkauft, allein der ‚Break Dancer‘ wurde seit 1985 rund 100 Mal ausgeliefert – Stückpreis damals: rund drei Millionen Mark.“ (taz Nord Nr. 8038 vom 3. August 2006, S. 24, 115 TAZ-Bericht Jan Zier)

Im Rahmen der Abwicklung der Insolvenz wurden nach dem 1. Oktober 2006 drei rechtlich unabhängige Firmen gebildet:

  • Huss Park attractions GmbH, zuständig für zukünftige Fahrgeschäfte.
  • Huss parts & service GmbH, um die 750 Fahrgeschäfte mit Ersatzteilen und Service zu versorgen.
  • Huss gépgyár kft, ungarische Tochterfirma mit Sitz in Budapest, die bereits 2004 gegründet worden war. (Schmitt, Huss-Umzug. In: KR 79, 2004, S. 5)

Damit solche spannenden Geschichten nicht irgendwann vergessen werden, ist es wichtig sie aufzuschreiben und für kommenden Generationen zu bewahren. 
Sie zeigen auch, welches Geschäftssystem hinter den bunten Fassaden der Volksfeste ablaufen.

© Margit Ramus

Dazu Schaustellergeschäfte im Archiv Kulturgut Volksfest:

Break Dance 1
Break Dance 2
Break Dance 3
Frisbee
Jumping
Ranger
Swing Around

Bonhoff, Swing Around. In: KR 3, 1997, S. 29-31.
Bonhoff, Looping-Karussells. In: KR 3, 1998, S. 10.
Ruisinger, Huss Rides. In: KR 83, 2004, S. 55.
Ruisinger, Troika Sternstunde der Planetenränder. In: KR 8, 1996, S. 14f.
Schmitt, Huss-Umzug. In: KR 79, 2004, S. 5. 
Zier, taz Nord Nr. 8038 vom 3. August 2006, S. 24, 115 TAZ-Bericht Jan Zier.
Gespräch der Verfasserin mit Harry Knorrn in Bestwig im Juni 2004.
Gespräch der Verfasserin mit Gustav Schneider in Köln im Juni 2010.
Gespräch der Verfasserin mit Hans-Josef Schoeneseifen, im August 2011.
Gespräche der Verfasserin mit vielen ehemaligen Huss-Kunden, die jedoch nicht öffentlich genannt werden möchten.
Ramus 2013.

Kulturgut Volksfest Architektur und Dekoration im Schaustellergewerbe

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