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Skelettbau

Der Eifelturm von Paris wird berühmtester Skelettbau des 19. Jahrhunderts genannt. Er war für die Weltausstellung von 1889 von dem deutschen Ingenieur Gustav Eifel konstruiert worden. Ihm folgten die ersten großen Stahl-Riesenräder, die als Vorbild für das mobile Riesenrad gilt. Das Riesenrad gehört zu der Gruppe der Hochgeschäfte. Mehr dazu in dem Artikel Entstehung der Bauformen.

Den Skelettbauten sind auch alle Schaukeln von der Schiffschaukel bis zur Riesenschaukel zuzuordnen. Außerdem gehören zu den Skelettbauten im Schaustellergewerbe, die ab kurz nach der Wende zum 20. Jahrhundert gebauten Achterbahnen. (Ramus 2013. Kat. Nr. 15)

Im Schaustellergewerbe werden vier Bautypen von Skelettbauten unterschieden:

  1. Vertikal aufgestellte, offene Radkonstruktion mit vorgesetzter pyramidal aufgebauter Portalarchitektur für Riesenräder
  2. Bockkonstruktion für Schaukeln
  3. Offene Holz- oder Eisenkonstruktion mit einer in sich geschlossenen Schienenführung für Achterbahnen
  4. Ebenerdiges Fundament, aus dessen Mittelbaukonstruktion sich ein stählerner Turm erhebt, bildet das Zentrum einer jüngeren Art von Hochgeschäften den Türmen.

Siehe auch: Entstehung der Bauformen

© Margit Ramus

Dazu Schaustellergeschäfte im Archiv Kulturgut Volksfest:

Achterbahn
Alpenblitz
Frisbee
Jumping
Magic
Circus Circus
Ranger
Polyp
Polyp Schwarzkopf Monster I u. II
Polyp Schwarzkopf Monster III
Swing Around
Schaukel
Zeppelin

Ramus 2013.

 

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