Arten von Schaustellergeschäften A - Z

Ausschank

Ausschank-Café zur Alten Post von Max Ahrend. Hersteller Mack. Foto 1980 © Archiv Mack

Der Begriff Ausschank wird umgangssprachlich von Schaustellern und inzwischen auch von Veranstaltern genutzt. Der eigentliche Fachterminus ist Gastronomie-Betrieb als eine Untergruppe der Verkaufsgeschäfte.
Als Ausschank werden alle Verkaufsgeschäfte genannt, in denen warme und kalte Getränke zum sofortigen Verzehr verkauft werden. Die Ausstattung reicht vom einfachen Pavillonbau bis zur aufwendig ausgestatteten Reisegaststätte.

In welchen Jahren die ersten Ausschank-Geschäfte professionell gebaut wurden, ist nicht bekannt.
Bis zum Zweiten Weltkrieg waren es einfache Stände, die von den heimischen Wirtsleuten, Weinbauern oder Bierbrauern gestellt wurden. Sie schenkten regional unterschiedliche Getränke aus. Auf den Weinfesten an Rhein und Mosel hauptsächlich Wein. In Gebieten, in denen Bier oder Schnäpse gebraut wurden, standen diese Produkte im Vordergrund.

Die Firmen Mack und Stork bauten erst ab den 1950er Jahren Ausschank-Pavillons. Schnell entwickelte sich in den kommenden Jahrzehnten die Ausstattung, vom aufwendigen Fachwerkhaus, bis zur supermodernen Turmbar, in denen neben Getränke manchmal auch diverse Speisen angeboten werden. Später kamen die Firmen Dietz und Hellmich u.a. hinzu.

© Margit Ramus

Dazu Schaustellergeschäfte im Archiv Kulturgut Volksfest:

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