Arten von Schaustellergeschäften A - Z

Imbiss

1949 Imbiss Kebben. © Archiv Ramus

Imbiss-Geschäfte sind eine Untergruppe der Verkaufsgeschäfte.

Imbiss ist gleichzeitig der Oberbegriff für alle Verkaufsgeschäfte, in denen verschiedene herzhafte Speisen vor den Augen der Besucher zubereitet und zum sofortigen Verzehr verkauft werden.
Zum Beispiel: Bratwurst, Backfisch, Pizza usw.

Im Mittelalter lag der Schwerpunkt der Jahrmärkte in der Präsentation von kulinarischen Genüssen, Gewürzen und Textilien. Back- und Fleischwaren wurden meist von ortsansässigen Bäckern oder Metzgern in offenen Marktständen und Buden verkauft.
Es waren meist einfache Buden, rechteckige, quadratische oder auch runde Pavillonbauten, die mit Pult-, Tonnen- Spitz- oder Flachdächern gedeckt und auf einer oder mehreren Seiten geöffnet waren.

Erst zu Beginn des 20. Jahrhundert wurden die Schauseiten zum Publikum mit einer Schmuckdachkante und die Sockelzone mit Panneaux dekoriert. Später kam die Blinde Front hinzu, die das Schaufenster optisch vergrößerte.
Die Funktion bestimmte die Dekoration, die auf den Verkauf von vielerlei pikanten oder süßen Lebensmitteln sowie Getränken abgestimmt war. Neben den genannten architektonischen Grundformen wurden auch individuelle, dekorative Sonderformen entwickelt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bauten die Firmen Mack, Stork, Dietz und andere, Wagen für den Verkauf der unterschiedlichsten Speisen.
Zunächst machte nur die Beschriftung in Leuchtbuchstaben auf das Angebot aufmerksam.
Ab den 1970er Jahren stand die Dekoration der Geschäfte oft in direktem Bezug zum  Produkt.

© Dr. Margit Ramus

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