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Hennecke

Firmendaten WILHELM HENNECKE Maschinenfabrik 1908-1974.

1870 gründete Wilhelm Hennecke sen. einen Betrieb für Bau, Handel und Reparaturen von Landmaschinen.
1908 teilt er den Betrieb mit seinem Sohn Albert in die „Norddeutsche Landmaschinenfabrik Uelzen“ und die Maschinenfabrik Wilhelm Hennecke. Nach dem Tod des Vaters 1919 übernahm der zweite Sohn Hans Henneke die Maschinenfabrik.

1923 erfolgte die erste Bestellung eines Kinderkarussells des Schaustellers Dress. 

Der Maschinenfabrik wurde eine Abteilung für den Karussellbau untergeordnet und 1929 das erste Patent zur Herstellung von Miniaturkarussells mit Springpferden angemeldet.
1933 baute Hennecke eine Berg- und Talbahn mit 32 Autos.

Noch vor dem Zweiten Weltkrieg spezialisierte sich Hans Hennecke auf den Bau von Kindersportkarussells (Ramus 2013. Kat. Nr. 33) und bot sie in vier verschiedenen Größen an. Sie wurden zunächst mit Tieren und Gondeln, später mit Motorfahrzeugen ausgestattet.
1952 übernahm Albert Henneckes Sohn Günter Hennecke die Firma.
Bis 1964 wurden mehr als 100 Kinderkarussells hergestellt.
Inzwischen waren 27 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Maler Fritz Laube bemalte von 1952 bis 1974 als freier Mitarbeiter weit über 50 Schmuckdachkanten der Kinderkarussells. Dennoch konnte Günter Hennecke nicht mit der fortschrittlichen technischen Entwicklung und Expansion seiner Konkurrenten mithalten und kam in finanzielle Schwierigkeiten.
1974 wurde die Firma geschlossen. Noch immer sind viele Kinderkarussells von Hennecke in Betrieb.

© Margit Ramus

Hoffmann, Horst: Von Karussells und vom Hennecke-Virus. In: Heide Wanderer. Heimatbeilage der Allgemeinen Zeitung, Uelzen 13.05.2006.

2 Beiträge zu “Hennecke

  1. Birger Rausche

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich möchte daran erinnern, dass der Maler & Grafiker Herbert Rausche (* 28.4.1914 in Uelzen , gest. 05.05.2012 in Wagenhoff bei Gifhorn) von 1951 bis 1964 freier Mitarbeiter als Designer und Maler tätig war. In einer Sonderbeilage der AZ Uelzen wurde an sein Wirken anlässlich seines 100. Geburtstages im Rahmen einer Ausstellung gewürdigt. Anspechpartner in der AZ ist Herr Hoffmann. Informationen zu Herbert Rausche in seiner Zeit bei Hennecke sind auch vom Sohn Birger Rausche 0228 18 42 746 zu erfahren.

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    1. Margit Ramus Beitragsautor

      Sehr geehrte Frau Rausche
      Etwas verspätet möchte ich mich für Ihren Kommentar bedanken. Ich werde mich mit Herrn Rausche in Verbindung setzen. Freue mich über jede weitere Information.

      Antworten

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