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Café Grell

Cafe Grell 2011 Detailaufnahme mit Jugendstil Malerei ©Archiv Mark Schumburg
Name(n) des Geschäftes Café Grell
Typologische Bauaufgabe Verkaufsgeschäft
Bauform Sonderform
Baujahr 1950
Hersteller Handwerker Gemeinschaft Hannover
Bauherr / Inhaber Amandus Grell > Louis Kräupel

Baubeschreibung

Zweigeschossiger rechteckiger Bau mit Walmdach, in den Maßen von siebzehn Meter Länge, sechs Meter Tiefe und einer Fassadenhöhe von sechs Metern. Vertikal in sechs Achsen unterteilt. Beide Stockwerke werden von kannelierten Pfosten getragen.
Das untere Geschoss ist etwas zurückversetzt und vorne, rechts und links mit einer Sockelzone geschlossen. Mittig führt ein Durchgang in das obere Stockwerk. Welches mit aneinandergereihten, vierflügeligen Fenstern geschlossen ist. Ein geringer Dachüberstand wird mit Plafonds verkleidet. Nach oben grenzt die Fassade mit einem schmalen Fries ab, der von Lichtleisten gerahmt ist.

Dekoration

Bereits die Verkleidung des offenen zweigeschossigen Bau ist Teil der Dekoration. Die Sockelzonen, sowie die Plafonds boten Möglichkeiten zur Bemalung.
Die Abbildungen der 1950er Jahren zeigen die originale, farbliche Fassung.
In den nächsten Jahren folgten mehrere farbliche Umgestaltungen. Außerdem wurden einige Bauteile ausgewechselt. Zum Beispiel die Sprossenfenster gegen vierflügige Fenster ausgetauscht.

Provenienz und Verbleib

Das Etagen Café Grell wurde 1950 vom Großvater des jetzigen Inhabers, Louis Kräupel gebaut und ist immer noch auf deutschen Volksfestplätzen in Betrieb.

© Margit Ramus

Gespräch der Verfasserin mit Louis Kräupel in Crange 2013.
Mit Genehmigung von Louis Kräupel dürfen die Abbildungen der Café Grell Internetseite genutzt werden.

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