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Hölbing

Lebensdaten von ADAM HÖLBING 1855–1929.

Adam Hölbing machte sich 1891 in Neustadt/Holstein als Moritatenschilder- und Schaustellermaler selbstständig. Er annoncierte im „Komet“ als Landschafts- und Dekorationsmaler für die Anfertigung von Dekorationen für Schaubuden, Museen, Panoramen, Schiessbuden und Karussells.
Über seine Ausbildung ist nicht mehr bekannt, als dass er zehn Jahre in einem Maleratelier als erster Maler gearbeitet hatte.

Ein 1975 aufgefundenes Geschäftsbuch von 1891 bis 1894 gibt einige Informationen über Schaustelleraufträge. Die erste Malerei, die Hölbing zuzuschreiben ist, sind 16 Plafondtafeln des Bodenkarussells von Louis Vespermann aus dem Jahr 1893. Sie sind heute im Münchner Stadtmuseum, Abteilung Puppentheater/Schaustellerei ausgestellt. (PUMU Hölbing)

Auf den Deckenplafondtafeln sind neben Szenen aus den Märchen der Gebrüder Grimm mythologische Szenen sowie figürliche romantische Darstellungen der Malerei des 18. Jahrhunderts zu finden.

© Dr. Margit Ramus

Dering 1986.
Ramus 2013.
PUMU Hölbing.

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