Volksfeste in der Vergangenheit

In der Geschichte der Kulturform „Volksfest“ galt schon immer die Maxime, dass Volksfeste auf absolutem neutralem Boden stattfinden sollen und nicht zu politischen Spielplätzen werden dürfen. Das ist die Stärke der Volksfeste, sie bringen den Menschen Freude und stärken das Miteinander aller sozialer Schichten. Sie zelebrieren gesellschaftliche Bräuche und Rituale, pflegen traditionelle Handwerkstechniken und überliefern deshalb wichtige Zeugnisse der deutschen Volksfest-Kultur.

Volksfeste im Nationalsozialismus

Volksfeste im Nationalsozialismus Was geschah mit den Volksfesten in Deutschland im Nationalsozialismus? Was geschah mit den Schaustellern in jener Zeit? Dies sind wichtige Fragen, denen unbedingt nachgegangen werden muss, die jedoch einer intensiven Recherche bedürfen. Basierend auf Erzählungen der Zeitzeugin Maria Schoeneseifen (Mutter der Verfasserin) und einigen Festschriften erfolgt an dieser Stelle eine erste kurze […]

Mehr lesen →

Volksfeste in der deutschen Kaiserzeit

Volksfeste in der deutschen Kaiserzeit Die Erfindung der Dampfmaschine (1769) und der Eisenbahn (19. Jhr.) sowie die Industrialisierung brachten grundlegende Veränderungen für die Volksfeste und deren Träger, die jetzt auch schon Schausteller genannt wurden. Nach der Gründung des Deutschen Reiches im Jahre 1871 ermöglichte die Verdichtung des Eisenbahnnetzes  eine enorme Ausbreitung des Reisegebietes. Die Form der Gewerbeausübung […]

Mehr lesen →

Volksfeste in der ehemaligen DDR

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden in der sowjetischen Besatzungszone viele Betriebe als Reparationsleistung in die Sowjetunion transportiert. „Denoch war die Situation des Schaustellergewerbes und der traditionellen Volksfeste [war] nach dem Krieg ziemlich hoffnungslos […].“ (Orschel Nachkriegszeit 2005. S. 6) Die Schausteller befürchteten, dass auch ihre Geschäfte konfisziert werden könnten. Aber die Sowjets hatten […]

Mehr lesen →