Volksfeste A - Z

Nürnberger Volksfeste

Eingang zum Nürnberger Frühlingsvolksfest im Jahre 2014 Foto © Margit Ramus

Die Geschichte der Volksfeste in Nürnberg begann 1826 als man ein Fest zu Ehren des Geburts- und Namenstag von Ludwig I feierte. Nach fast 200 Jahren, nach vielen historischen Ereignissen die Unterbrechungen und mehrere Standortwechsel mit sich brachten, wird in Nürnberg bis heute das traditionelle Volksfest als Kulturgut ganz besonders gepflegt.

 

Nürnberger Herbstvolksfest August 1826
Nürnberger Frühlingsfest April 1919
ursprüngliche Festform Höfisches Fest
1. Urkundliche Erwähnung 1826 / 1919
Brauchtum / Tradition Festzug und Feuerwerk
Länge der Veranstaltung und Termin von ursprünglich 3 Tagen bis heute auf 16 tage
Besucherzahl* 2,3 Millionen
Stammbeschicker** 

Baum >> Autoskooter
Krug >> Autoskooter
Kaiser >> Bayern Tower 
Wolf  >>  Breakdance
Beinhorn  >>  Starlight-Express
Jupiterrad GmbH & Co.KG >> Riesenrad
Krems  >>  Eddy’s Weltreise
sowie diverse Spiel- und Verkaufsgeschäfte

 

In der folgenden Galerie sind einige Dokumente und Pläne der ersten Nürnberger Volksfeste zu sehen.

 

 

 

Geschichte und Entwicklung
  • Ursprung (1826): Die Bürger feierten den Geburtstag/Namenstag von König Ludwig I., was den Grundstein legte.
  • Weiterentwicklung (19. Jh.): 1832 kam eine Landwirtschafts- und Industrieausstellung hinzu, ab 1853 gab es große Schaustellerbeteiligung auf dem Ludwigsfeld.
  • Frühlingsfest (seit 1919): Neben dem traditionellen Herbstvolksfest etablierte sich 1919 ein Fest im Frühling.
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  1. Plärrer: Der ursprüngliche Standort im frühen 19. Jahrhundert.
  2. Ludwigshain (heutiges Luitpoldhain): Ein langjähriger Veranstaltungsort um die Jahrhundertwende.
  3. Dutzendteich: Seit den 1950er Jahren findet das Fest auf dem heutigen Volksfestplatz am Dutzendteich statt.

 

1890

Neben der vom Landwirtschaftlichen Bezirkskomitee veranstalteten Landwirtschaftsausstellung zog eine Internationale Hundeausstellung, die hier zum ersten Mal veranstaltet wurde, das Interesse des Publikums auf sich. Als besondere Attraktion galt eine neue elektrische Bahn, welche einen Großteil des Festplatzes einnahm und u.a. durch einen Tunnel führte, der dem St. Gotthard nachempfunden war. Insgesamt 13 Ausschüsse des Festkomitees bestimmten von 1891 an, wahrscheinlich gemeinsam mit Mitgliedern des Süddeutschen Schaustellervereins, die Geschicke des Nürnberger Volksfestes. Durch die Festzeitung von 1891 sind wir über den Ablauf und die Gestaltung dieses Festes hervorragend informiert.

 

Lageplan vom Volksfest am Ludwigsfeld Datierung zwischen 1888 und 1913 (Stadtarchiv Nürnberg A 25 Nr. 642) 
Programm des Volksfestes 1853 (Stadtarchiv Nürnberg A 25 Nr. 642)

 

 

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