Glossar

Begriffe aus der Schausteller-Branche

Schaukelmechanismus

Eine Art Scheren-Konstruktion, die unter einem Karussellpferd angebracht ist. Sie ermöglicht die Bewegung des hölzernen Pferdes, durch manuelle Kraft der Reiterin oder Reiter nach vorne und hinten. Die Rauf- und Runter-Bewegung der Pferde erfolgt dagegen mit Hilfe einer Kommisionsstange ohne manuelle Kraft.
Fritz Bothmann erlangte 1887 das deutsche und auch das französiche Patent für die Erfindung des Schaukelmechanismus. Damit sicherte er sich den alleinigen Export von diesen speziellen Karussellpferden.

Schausteller

Der Schausteller definiert sich selbst als Jemand, der nach Schaustellerart sein mobiles Geschäft (Fahr-, Belustigungs-, Verkaufs-, Warenausspielungs- oder Schaugeschäft) betreibt und mit Wohn- und Gerätewagen Volksfeste beschickt.
In der Regel sind Schausteller keine Artisten, Akrobaten o.ä.
Mittelpunkt ihrer Schaustellung ist daher nicht die persönliche Darbietung.

Schaustellergewerbe

Das Schaustellergewerbe ist wirtschaftlich einem mittelständischen Dienstleistungs- oder Einzelhandelsbetrieb, mit dem Unterschied seiner Mobilität gleichzusetzen. Von der sozialen Lebensweise ist der Vergleich mit einem mittelständischen Familienbetrieb in der Landwirtschaft zuziehen.

Schießhilfe

Ständer zum Auflegen des Gewehrkolbens zur Unterstützung der Zielgenauigkeit. Sind noch immer auf den Tischen der Schaufenster von Schießwagen zu finden.