Frühe Vergnügungsparks und ihre Entwicklung

Bereits im 16. Jahrhundert sind erste Vergnügungsparks, damals eher als Vergnügungsstätten zu bezeichnen, nachzuweisen. Sie waren jedoch meist nur der Feudalgesellschaft zugänglich. Erst im 19. Jahrhundert wurden sie nach und nach für das einfache Volk geöffnet. Berühmtestes Beispiel ist der Wiener Prater.
Im 20. Jahrhundert wurden die frühen Vergnügungspark zum Vorbild für die deutschen sowie auch für die von unseren europäischen Nachbarn gegründeten Vergnügung- und Freizeitparks.

Zum Sternenacker in Weißensee bei Berlin. Komet 1888 © Dering/Pumu München

0. Frühe Vergnügungsparks

Frühe Formen von in stationären Vergnügungsstätten und -Parks. Schloss Haimbhausen Ein Stich von 1701 zeigt in unmittelbarer Nähe zum Schloss Haimbhausen Einzelszenen eines Vergnügungsparks. Schießhütten, ein Reitplatz und ein Karussell sind zu erkennen. Schloss Zellhofen Auf dem Stich von Schloss Zeilhofen von 1723 ist ebenfalls ein Karussell dargestellt. Die Detailansicht zeigt eine genaue Darstellung der […]

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Kölner Tivoli

Das Kölner Schaustellerehepaar Käthe und Theo Rosenzweig erfüllten sich 1969 einen lang gehegten Wunsch. Sie gründeten mit Erich Schneider und Ottomar Weiß die  „Kölner Tivoli Erholung- und Vergnügungspark GmbH“. Am 18. April 1969 schrieb der Kölner Stadt-Anzeiger: „Die Riehler Aue in Köln wird eine Attraktion wie der Prater und das Tivoli Vergnügen auf der Rheinwiese […]

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Riesenrad im Wiener Prater Foto 2015 © Mark Schumburg

Wiener Prater

Wiener Prater Vor 2000 Jahren war das Areal des heutigen Praters die Grenze zwischen zwei Reiche und Kulturen. Hier verlief die Trennung zwischen Rom und Germanien, zwischen Zivilisation und Barbarentum. Seit dem 12. Jahrhundert war dieser Teil des Auwaldes, kaiserliches, privates Jagdrevier. Wiener Prater im 18. Jahrhundert Im Jahre 1766 gab der volksnahe Kaiser Josef […]

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